Du wohnst in einer offenen Wohnküche oder hast ein Wohnzimmer, das direkt in den Flur übergeht. Vielleicht ist das Kinderzimmer an einen offenen Spielbereich angeschlossen. Solche Grundrisse sind modern und praktisch. Sie sorgen aber auch dafür, dass Luft und Gerüche ungehindert durchs ganze Haus ziehen. Für Allergiker, Eltern mit kleinen Kindern oder Haushalte mit Haustieren ist das ein echtes Thema. Kochen, Staub, Pollen und Tierhaare verteilen sich leichter. Auch Gerüche und Aerosole von kranken Familienmitgliedern gelangen schneller in angrenzende Bereiche.
Die zentrale Frage lautet: Reicht ein einzelner Luftreiniger, um mehrere dieser zueinander offenen Räume sauber zu halten? Oft hängt die Antwort von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen das Raumvolumen, der CADR des Geräts, der gewünschte Luftwechsel pro Stunde, der Aufstellort und der Luftstrom. Auch Lautstärke spielt eine Rolle, wenn das Gerät im Schlaf- oder Wohnzimmer laufen soll. Später erkläre ich, was diese Begriffe konkret bedeuten und wie du sie berechnest.
Im Artikel zeige ich, wie du die nötige Leistung abschätzt, wo du einen Luftreiniger am besten platzierst und welche Kompromisse möglich sind. Am Ende weißt du, ob ein einzelnes Gerät in deinem Grundriss ausreicht. Du bekommst praxisnahe Tipps für Familien und Allergiker sowie einfache Rechenhilfen zur Auswahl. So triffst du eine informierte Entscheidung statt auf gut Glück zu kaufen.
Analyse und Vergleich: Welche Faktoren bestimmen die Abdeckung?
Ob ein einzelner Luftreiniger mehrere zueinander offene Zimmer abdecken kann, hängt von mehreren greifbaren Faktoren ab. Entscheidend sind zuerst das Raumvolumen und der CADR. CADR gibt an, wie viel Kubikmeter Luft pro Stunde das Gerät effektiv reinigen kann. Ebenfalls wichtig ist die gewünschte Anzahl an Luftwechseln pro Stunde (ACH). Türbreiten und Öffnungen bestimmen, wie frei Luft zwischen den Bereichen strömen kann. Möbel, Raumaufteilung und Wandschränke schaffen tote Zonen mit schwächerem Luftstrom. Der Aufstellort beeinflusst die Verteilung stark. Auch die Lautstärke ist relevant, wenn das Gerät in Schlaf- oder Kinderbereichen laufen soll. In der folgenden Vergleichstabelle findest du typische Szenarien, konkrete Empfehlungen für CADR und Aufstellung sowie Vor- und Nachteile von Einzel- gegenüber Mehrgeräte-Lösungen.
| Szenario |
Empfohlene CADR / Leistung |
Empfohlene Aufstellung |
Vor- und Nachteile Einzel- vs. Mehrgeräte |
Handlungsempfehlung |
| Offene Wohnküche (40–60 m², Deckenhöhe ~2,5–3 m) |
Empfohlener CADR: 400–800 m³/h (abhängig vom Volumen). Ziel-ACH: 4–6. |
Zentral platzieren. Nicht hinter Möbeln verstecken. 0,5–1 m erhöht aufstellen, damit der Zulauf frei bleibt. |
Einzelgerät: einfach und kostengünstig. Kann aber tote Zonen haben. Mehrgeräte: gleichmäßigere Verteilung, oft leiser pro Gerät. Höhere Kosten. |
Berechne Volumen. Wenn das Ergebnis ≤ 150 m³ reicht ein leistungsstarker Reiniger mit oben genanntem CADR. Bei größerem Volumen zwei Geräte oder ein sehr hohes CADR wählen. |
| Flur mit mehreren angrenzenden Zimmern (verknüpfte Türen offen) |
Empfohlener CADR: 200–400 m³/h für mittlere Flure. Ziel-ACH: 3–5. |
Im Flur zentrieren, nahe Hauptströmungsrichtung. Türen im Alltag offen halten für bessere Durchmischung. |
Ein Gerät kann wirken, wenn Türen offen sind. Bei geschlossenen Zimmertüren erreicht es die Räume kaum. Mehrgeräte bieten bessere Raum-zu-Raum-Abdeckung. |
Prüfe, wie oft Türen offen stehen. Für häufig geschlossene Türen mehrere kleinere Geräte in den Hauptzimmern einsetzen. |
| Studio oder Einraumwohnung (30–50 m²) |
Empfohlener CADR: 250–500 m³/h. Ziel-ACH: 4–6. |
Nahe der Hauptquelle (Küchenbereich) oder zentral. Freier Luftein- und austritt wichtig. |
Ein einzelnes Gerät ist meist ausreichend. Vorteil: einfacher Betrieb. Nachteil: bei starken Quellen kurzzeitig überfordert. |
Ein Gerät mit passendem CADR genügt in den meisten Fällen. Achte auf leisen Nachtbetrieb und HEPA-Filter. |
| Kinderzimmer offen zu Spielbereich oder Wohnzimmer |
Empfohlener CADR: 200–450 m³/h. Ziel-ACH: 4–6. Niedrigere Lauflautstärke wichtig. |
In Schlafnähe oder dort, wo Kinder sich häufig aufhalten. Nicht direkt neben dem Bett, aber in erreichbarer Nähe. |
Ein Gerät kann ausreichen, wenn Anbindung offen ist. Mehrgeräte bringen bessere Näherung an Schlafbereiche. Lautstärke einer Einzelanlage kann stören. |
Wähle ein leises Gerät mit HEPA. Bei großen offenen Bereichen zweiten kleinen Reiniger in Spielzone erwägen. |
Zusammenfassend: Rechne zuerst das Raumvolumen und wähle ein Ziel-ACH, meist 4–6 pro Stunde. Errechne den nötigen CADR als Volumen mal ACH. Für typische offene Wohnküchen bis etwa 150 m³ reicht oft ein gutes Gerät. Bei größeren Flächen oder vielen Teilräumen sind mehrere Geräte sinnvoll. Achte auf Aufstellort, freie Luftwege und akzeptable Lautstärke. So triffst du eine Praxisentscheidung, die zu deiner Wohnsituation passt.
Entscheidungshilfe: Wann reicht ein einzelner Luftreiniger?
Wenn du entscheiden willst, ob ein einzelnes Gerät mehrere offene Räume abdeckt, hilft ein strukturierter Blick. Du musst prüfen, wie groß die zusammenhängende Fläche ist. Du musst wissen, welche Schadstoffe du entfernen willst. Du musst berücksichtigen, wie frei die Luft zwischen den Bereichen fließt. Die folgenden Leitfragen bringen Klarheit. Anschließend folgen praxisnahe Empfehlungen für unsichere Fälle.
Leitfragen
Wie groß ist die zusammenhängende Fläche und das Volumen?
Miss Länge mal Breite und multipliziere mit der Deckenhöhe. Das Ergebnis ist das Volumen in Kubikmetern. Daraus berechnest du den benötigten CADR mit der Wunsch-ACH. Ein einzelnes Gerät ist wahrscheinlicher ausreichend, wenn das Volumen klein bis mittelgroß ist.
Welche Schadstoffe sollen entfernt werden?
Bei grobem Staub oder neutralen Gerüchen reicht oft weniger Leistung. Bei Pollen, Feinstaub, Rauch oder Viren sind höhere ACH empfehlenswert. HEPA-Filter sind wichtig für Partikel. Aktivkohle hilft bei Gerüchen. Prüfe, welche Filter das Gerät hat.
Wie offen sind die Verbindungen und wie ist die Möblierung?
Breite Türöffnungen und offene Sichtachsen fördern die Durchmischung. Viele Möbel schaffen tote Zonen. Wenn Luftströme blockiert sind, verteilt ein einzelnes Gerät schlechter. Dann ist ein zweites Gerät sinnvoll.
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Praktische Empfehlungen bei Unsicherheit
Faustregel: Ziel-ACH 4 bis 6 für Alltagssituationen. Für Allergiker eher 5 bis 6. Berechne CADR = Volumen × ACH. Beispiel: 125 m³ × 5 = 625 m³/h. Deckt dein Gerät diesen CADR ab, ist ein Einzelgerät wahrscheinlich ausreichend.
Wenn die benötigte CADR deutlich über 700 m³/h liegt oder der Grundriss viele Eckzonen hat, plane zwei Geräte. Wähle bei mehreren Geräten niedrigere Leistungsstufen. Das reduziert Lautstärke.
Fazit und konkrete Handlungsschritte
Miss zuerst Fläche und Volumen. Entscheide dich für eine Ziel-ACH, üblich 4 bis 6. Berechne den benötigten CADR. Vergleiche mit dem Datenblatt deines Geräts. Führe einen Probebetrieb durch. Achte auf tote Zonen und Lautstärke. Wenn die Abdeckung ungleich ist oder das Gerät dauerhaft sehr laut laufen muss, ergänze ein zweites Gerät. So triffst du eine fundierte und praxisnahe Entscheidung.
Typische Anwendungsfälle für einen einzelnen Luftreiniger
In vielen Wohnungen reicht ein einzelnes Gerät, um die Luft in mehreren zueinander offenen Räumen zu verbessern. Entscheidend sind Größe, Quellen von Schadstoffen und wie frei die Luft zwischen den Bereichen zirkuliert. Unten beschreibe ich konkrete Alltagsszenarien. Du erfährst, welche Besonderheiten zu beachten sind. Du bekommst Hinweise zur Leistungsklasse und zur Aufstellung. Am Ende folgen einfache Prüfungen, mit denen du herausfindest, ob ein Gerät für deine Situation genügt.
Offene Wohnküche
Du kochst oft und hast eine offene Verbindung zum Wohnzimmer. Küchendünste, Fettpartikel und Gerüche entstehen beim Braten. Ein Luftreiniger kann Partikel und Gerüche reduzieren. Er ersetzt aber keinen Dunstabzug über dem Herd. Für offene Wohnküchen empfehle ich eine mittlere bis hohe Leistung. Ziel-ACH 4 bis 6 ist sinnvoll. Das entspricht meist einem CADR von 400 bis 800 m³/h bei größeren Flächen. Stelle das Gerät zentral im Wohnbereich auf. Platziere es nicht direkt hinter Sofas oder Schränken. In Intensivphasen, etwa beim braten, erhöhe die Lüfterstufe kurzzeitig.
Altbau mit großen Durchgängen
Hohe Räume und breite Türöffnungen fördern die Durchmischung. Das hilft der Abdeckung. Teilweise entstehen aber tote Zonen hinter Möbeln. Für solche Fälle reicht oft eine mittlere Leistungsklasse. Achte auf freie Zuluft- und Abluftbahnen. Eine erhöhte Position des Geräts sorgt für bessere Verteilung. Wenn die Dezibel-Angabe bei hoher Stufe störend ist, nutze zwei leise Geräte mit niedrigerer Stufe statt eines lauten Geräts.
Kinderzimmer an offenem Flurbereich
Kinder spielen häufig und bringen Staub auf. Allergiker profitieren von konstantem Betrieb. Leise Geräte mit HEPA-Filter sind hier wichtig. Ziel-ACH 5 bis 6 ist empfehlenswert bei Allergikern. Platziere das Gerät in der Nähe der Spiel- oder Schlafzone, aber nicht direkt neben dem Kopfkissen. Halte Türen im Alltag offen, wenn du willst, dass ein einzelnes Gerät mehrere Bereiche abdeckt.
Arbeitszimmer im Loft
In Lofts sind oft große zusammenhängende Flächen. Ein leistungsstarkes Gerät kann ausreichen, wenn das Volumen moderat ist. Bei viel Personenverkehr oder Haustieren steigt die Belastung. Nutze ein Gerät mit hoher CADR oder ergänze mit einem zweiten, wenn das berechnete Volumen mal überschritten wird. Achte bei Homeoffice auf niedrige Geräuschpegel im Dauerbetrieb.
Praktische Stell- und Betriebsmaßnahmen, die oft helfen: Platziere das Gerät so, dass der Luftstrom möglichst freie Bahn hat. Hebe es leicht an, damit der Ein- und Auslass nicht blockiert ist. Nutze höhere Stufen bei kurzzeitigen Quellen. Halte Türen offen, wenn die Räume verbunden werden sollen. Vermeide Aufstellung direkt an Heizkörpern oder hinter großen Möbeln.
Wie prüfst du, ob ein einzelnes Gerät reicht? Messe erst das Volumen und berechne benötigten CADR mit der gewünschten ACH. Mache einen Probebetrieb. Zünde eine Räucherstäbchen oder eine Kerze an und beobachte, wie schnell der Rauch abnimmt. Noch besser ist ein kleiner Partikelzähler. Wenn sichtbare Partikel oder Gerüche lange bleiben oder du viele tote Zonen findest, erwäge ein zweites Gerät oder verändere die Position.
Häufige Fragen
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Braucht man für offene Wohnbereiche mehrere Luftreiniger?
Das hängt von Volumen und Layout ab. Bei moderaten Flächen und freier Durchmischung kann ein Gerät mit entsprechend hohem CADR ausreichen. Sind die Flächen sehr groß oder gibt es viele tote Zonen, sind zwei Geräte sinnvoll. Auch Lautstärke und Betriebskosten sprechen manchmal für zwei leise Geräte statt eines sehr starken.
Wie berechnet man benötigte CADR und ACH für verbundene Räume?
Mess die Fläche und multipliziere mit der Deckenhöhe, das ergibt das Volumen in m³. Wähl eine Ziel-ACH, meist 4 bis 6 pro Stunde, bei Allergikern eher 5 bis 6. Multipliziere Volumen mit ACH, das Ergebnis ist der notwendige CADR in m³/h. Vergleiche diesen Wert mit den Herstellerangaben.
Wirkt ein Luftreiniger gegen Kochgerüche in offener Küche?
HEPA-Filter entfernen Partikel gut, helfen aber nur begrenzt gegen Gerüche. Für Gerüche brauchst du Aktivkohlefilter oder ähnliche Adsorber. Bei starkem Braten oder Fettnebel ersetzt ein Luftreiniger nicht die Dunstabzugshaube. Nutze beide: Haube beim Kochen und Luftreiniger im Dauerbetrieb.
Wie stark beeinflussen Türen und Luftströmung die Abdeckung?
Sehr stark. Offene Türen und breite Durchgänge fördern die Durchmischung und verbessern die Wirkung eines einzelnen Geräts. Geschlossene Türen schaffen isolierte Bereiche, die ein entferntes Gerät kaum erreicht. Achte auf freie Luftwege und vermeide Aufstellung hinter großen Möbeln.
Reicht ein Modell mit HEPA-Filter aus?
Für Partikel wie Staub, Pollen und viele Aerosole ist HEPA sehr wirksam. Gegen Gerüche, Gase und flüchtige organische Verbindungen brauchst du zusätzlich Aktivkohle oder spezielle Filter. Für Viren-Reduktion kann HEPA helfen, aber Lüftung und Hygiene bleiben wichtig. Überprüfe auch CADR und Geräuschpegel beim Kauf.
Technisches Hintergrundwissen: Wie Luftreiniger in offenen Räumen funktionieren
Die Frage, ob ein einzelner Luftreiniger mehrere offene Zimmer abdecken kann, lässt sich mit Basiswissen gut beantworten. Ich erkläre die wichtigen Begriffe. Ich zeige, wie Raumgröße, Luftstrom und Filterwirkung zusammenwirken. So kannst du die Leistungsangaben eines Geräts richtig einordnen.
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CADR und ACH
CADR steht für die sauber gereinigte Luftmenge in Kubikmetern pro Stunde. Herstellerangaben beziehen sich oft auf Laborbedingungen. Für die Praxis nimm den CADR als Anhaltspunkt. ACH ist der Luftwechsel pro Stunde. Beispiel: Ein Raum mit 50 m³ und Ziel-ACH 5 braucht einen CADR von 250 m³/h. Für offene Bereiche addierst du die Volumina der verbundenen Zonen.
HEPA-Filterklassen
HEPA-Filter werden nach Klassen unterschieden. Übliche Optionen im Haushalt sind H13 und H14. H13 hält mindestens 99,95 Prozent der Partikel im betreffenden Prüfbereich zurück. H14 erreicht 99,995 Prozent. Diese Werte beschreiben Partikelreduktion. Sie sagen nichts über Geruchs- oder Gasentfernung aus.
Luftstrom, Türöffnungen und Möbel
Luft folgt Druck- und Temperaturunterschieden. Breite Durchgänge erhöhen die Durchmischung. Enge Türen, hohe Schränke oder Sofas erzeugen tote Zonen. Hohe Decken vergrößern das Volumen und erhöhen den benötigten CADR. Personenbewegung und Fensteröffnung verändern die Strömung laufend.
Messmethoden und Praxis-Tests
Ein Partikelzähler liefert direkte Zahlen zur Partikelreduktion. CO2-Messung dient als Proxy für Luftaustausch. Ein einfacher Test mit Räucherstäbchen zeigt Strömungen und tote Zonen sichtbar. Kontrolliere auch Geräuschpegel. Hersteller-CADR gilt oft für eine bestimmte Partikelgröße. Messe im Alltag nach, um reale Leistung zu prüfen.
Typische Fehlannahmen
Ein Luftreiniger ersetzt keine Abluft beim Kochen. HEPA filtert Partikel, aber nicht alle Gase. Ein hoher CADR im Datenblatt garantiert nicht gleichmäßige Verteilung in komplexen Grundrissen. Zwei gut platzierte Geräte können in der Praxis besser wirken als ein sehr leistungsstarkes einzelnes Gerät.
Do’s & Don’ts für einen einzelnen Luftreiniger in offenen Bereichen
Hier findest du eine kompakte Liste mit praktischen Regeln. Sie hilft dir, typische Fehler zu vermeiden und die Wirkung eines einzelnen Geräts zu verbessern. Die kurze Übersicht zeigt, was du tun solltest und was du besser lässt. So triffst du leichter die richtige Entscheidung für deine Wohnsituation.
| Do |
Don’t |
| Stelle das Gerät zentral und frei auf, so dass Zu- und Abluft nicht blockiert sind. Hebe es leicht an, wenn möglich. |
Stelle den Luftreiniger hinter Möbel oder in Ecken. Das schafft tote Zonen und reduziert die Reichweite erheblich. |
| Wähle einen CADR, der zum Volumen der zusammenhängenden Räume passt. Berechne CADR = Volumen × gewünschte ACH. |
Unterdimensioniere das Gerät. Ein zu niedriger CADR führt dazu, dass Partikel und Gerüche nicht ausreichend reduziert werden. |
| Lass das Gerät regelmäßig laufen, besonders bei Allergikern. Nutze höhere Stufen bei starken Quellen wie Kochen oder Staubaufwirbelung. |
Betreibe den Reiniger nur sporadisch. Kurzzeitbetrieb reicht oft nicht, um dauerhaft niedrige Partikelwerte zu halten. |
| Verwende die richtigen Filter: HEPA für Partikel und Aktivkohle für Gerüche. Prüfe Filterklasse und Wechselintervalle. |
Glaube, ein HEPA allein würde alle Probleme lösen. HEPA filtert Partikel, nicht alle Gase oder Gerüche. |
| Erwäge zwei kleinere, leise Geräte statt einem extrem starken, wenn dein Grundriss viele Teilräume hat. |
Vertraue nur auf einen sehr starken Reiniger in komplexen Grundrissen. Leistung allein garantiert keine gleichmäßige Verteilung. |
| Wechsle Filter nach Herstellerangaben und kontrolliere regelmäßig die Leistung. Ein sauberer Filter sichert die CADR. |
Vernachlässige Filterwechsel. Verstopfte Filter senken Leistung, erhöhen Verbrauch und können Gerüche freisetzen. |